Ich weis nicht wer von Euch weis, was es heißt Angst um seine Kind zu haben, nicht zu wissen, ist es morgen noch da, wie sieht seine Zukunft aus. All das haben wir erlebt. im September zwei Wochen nach ihrem Geburtstag hatte unsere Tochter ( Prinzessin ) einen sehr schweren Verkehrsunfall. Wir machten eine Radtour mein Mann mit einer Kleinen im Sitzvorweg, dann unsere 3 anderen und am Schluss ich mit der 2. Kleinen. An einer Kreuzung, wir hatten grün ist es dann passiert. Ein Mopetfahrer fuhr bei Rot und fuhr unserer Tochter voll in die Seite. Sie flog über die halbe Strasse und blieb liegen. Zum Glück konnte ein Bus noch rechtzeitig bremsen. Ich leistete, erste Hilfe und sehr schnell war auch der RTW da. Sie hatte mehrere Quetschungen und Knochenbrüche und eine sehr schwere Schädelverletzung. Der Notarzt, den ich kannte, meinte, es sehe sehr schlecht aus, sie wissen nicht ob sie überhaupt lebend ins Krankenhaus kommt.
Sie wurde sofort in den OP gebracht und dann auf der Intensivstation in ein künstliches Koma versetzt.
Mein Mann war jeden Tag, den ganzen Tag an ihrem Bett, solange bis der Arzt ihn rausgeworfen hat. Er eminte nur zu mir, wenn sie es nicht schafft, weiss ich nicht was ich tue. Sie ist mein ein und alles.
Zu Weihnachten bekamen wir unser schönstes Geschenk. Sie machte die Augen auf und meinte nur "Ich habe Durst" Wir blieben fast den ganzen Tag bei ihr, bis der Arzt meinte, das sie sich ausruhen müsse. Seit Freitag steht fest, es bleiben keine Schäden zurück.
Der Mopetfahrer stand unter Einfluss von Alkohl und Drogen und hatte seinen Führerschein scho wegen dieser Dinge verloren. Jetzt sitzt er im Knast, wo er auch hingehört.


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