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Thema: Wer schreibt Gedichte/Geschichten?

  1. #21
    Stammgast Avatar von Fess Fisch
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    Reden Sowohl als auch!

    Ich bin eine kreative Neuheit! Ich schreibe Geschichten und Gedichte! Außerdem bin ich zeichnerisch mindestens so gut, wie im Gedichte und Stories schreiben!

    Ein kleines Gedicht:

    Ich liebe dich, ich liebe dich
    und hoff', du denkst ganz oft an mich.
    Denkst an mich und unsere Liebe,
    unsere Lüste, unsere Triebe.

    Ich träum' von dir, ich träum' von dir
    und hoff', du träumst auch mal von mir.
    Dein schönes Haar, dein hübsches Gesicht,
    allein die Augen - ein Gedicht.

    Ich denk' an dich, ich denk' an dich,
    warum genau, wusst' du noch nicht.
    Denn ich hab dir nichts gesagt,
    es nicht aus meinem Mund gewagt.

    Ich stehe schon sehr dicht vorm Weinen,
    mag nicht dran denken, dir zu schreiben.
    Es kann was schlimmes schnell passieren,
    kann es dir ganz schwer demonstrieren.

    Gäb es nur den einen Tag,
    an dem ich es dir sagen mag.

    Über uns stehen Mond und Sterne,
    so schauen wir beide in die Ferne.
    Wir stehen uns ganz dicht an dicht,
    leis' sag ich dir: "Ich liebe dich!"

    Fess Fisch

  2. #22
    Junior
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    Standard Kaschemme zum rostigen Schwert

    Ich habe einen Roman geschrieben, mit Orks, Elben, Zwergen, usw.
    Über dem Eingang zu der Kaschemme zum rostigen Schwert hängt ein Schild, auf dem steht:

    Kaschemmengesetz:
    Dein Bier ist dein Bier und mein Bier ist mein Bier.
    Frei bist du gekommen, frei bist du zu gehen.
    Frei bist du zu sitzen, frei bist du zu stehen.
    Frei bist du zu trinken, frei bist du’s zu lassen.
    Frei bist du zu verdummen, frei bis du’s zu fassen.
    Frei bist du zu reden, frei bist du zu schweigen.
    Frei bist du zur Ruhe, frei bist du zum Reigen
    Frei bist du zu singen, frei bist du zu hören.
    Frei bist du zu spielen, frei bist du zum schauen.
    Frei bist du bis dahin, wo die Freiheit deines Nächsten ist.
    Und fügst du dich in diese Ordnung ein,
    schenk ich dir obendrein noch einen Wein
    Dein Bier ist dein Bier und mein Bier ist mein Bier.

    Es grüßt Seltsam, der der Meinung ist, das die Zukunft seltsam wird

  3. #23
    Junior
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    Standard Kaschemme zum rostigen Schwert, der Anfang

    Kaschemme zum rostigen Schwert

    „Sieb, erzähl uns eine Geschichte,“ flötete der 11 jährige Barre.
    „Ja Siebi erzähl uns eine Heldengeschichte,“ „...mit vielen grauen Ungeheuern,“ ergänzten die zwei jüngeren Geschwister von Barre.
    Ich wurde wütend: „Ihr bekommt gleich alle drei einen Satz gewaltig roter Ohren, wenn ihr mich Sieb oder auch noch Siebi nennt!“
    „Sieborra das ist doch nicht böse gemeint, erzähl uns einer der vielen Geschichten, die sich die Alten in der Kaschemme erzählen. Du kennst doch alle Geschichten und du lässt uns ja nicht in deine Kaschemme, also musst du sie uns hier draußen erzählen.“
    Während ich mein Flieckerlteppich weiter ausklopfte antwortete ich bereits etwas versöhnlicher: „Der oberste Berater von König Mild dem Zweiten, der ehrenwerte Herr Grohn hat doch eine Schule bauen lassen und mehrere studierte Herren und weise Frauen eingestellt, die euch Rackern bis zu eurer Volljährigkeit das Lesen und Schreiben beibringen, dort gibt es genug Geschichten zu lesen.“
    „Och, die sind doch so langweilig!“
    Die Drei bettelten noch lange, bis ich sie mit dem Teppichklopfer verscheuchte und sie laut juchzend und kreischend das Weite suchte.
    Alle wollen in meine Kaschemme, aber erst ab 16, ab der Volljährigkeit, darf ich sie nach des Königs Gesetz in meine Kaschemme reinlassen.
    Wann fängt eine Geschichte an? Jede Geschichte hat noch eine Vorgeschichte. Jede Vorgeschichte hat ebenfalls eine Vorgeschichte, die auch wert ist, erzählt zu werden. Und davor und davor, und vor dieser gibt es weitere Geschichten. Sie alle werden von Helden und Säufern, wobei das manchmal identisch ist, in meiner Kaschemme mir, oder anderen Gästen erzählt. Und da ich vor drei Jahren im Alter von 21 Jahren ebenfalls das Lesen und Schreiben in der kostenlosen Schule von Bärenau gelernt hatte dachte ich mir nach dem Betteln der Kinder: „Schreib doch all diese Geschichten auf, die sich die Studierten und weniger Studierten die Vornehmen und die weniger Vornehmen, die Strolche und Diebe, die Palastwache und die Wächter, die Kranken und die Heilkundigen die Mutigen und die weniger Mutigen sich so erzählen.
    Es grüßt Seltsam, der davon ausgeht, dass die Zukunft seltsam wird!

  4. #24
    Vielschreiber Avatar von Christian
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    salve
    Geschichten die das Leben schrieb? Ich schreibe lieber in meinem Blog, über die Zeit der Gedichte bin ich hinweg... wobei die Frauen bei meinen Gedichten immer hin und weg waren. Eigentlich war das eine gute Chance bei den Weibern

    Jetzt versuch ich es lieber mit normalen Menschen und schreibe Artikelchen aus dem Leben und aus dem Internet.

    Christian

  5. #25
    Fortgeschrittener Avatar von Paracelsus
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    Es was einmal ein kleines Dorf namens Kleinhausen. Dort lebten ein Bauer, ein Bäcker, ein Schneider und ein Schuster. Es was ein schönes kleines Dorf und alle lebten glücklich, und jeder hatte was er brauchte.
    Der Bauer kaufte Brot vom Bäcker, dafür kaufte der Bäcker dem Bauern das Getreide ab. Beim Schneider wurden die Kleider gekauft und er kaufte dafür Milch vom Bauern, Brot vom Bäcker und Schuhe vom Schuster. So wurde alles in Kleinhausen gekauft und getauscht und alles funktionierte.

    Da kam es aber, dass es im großen Nachbarort Großhausen eine große Bäckerfirma gab. Diese hatte schon alle Bäckereien dort aufgekauft. Alle Bauern in Großhausen konnten nur dem einen Bäcker ihr Getreide verkaufen, dieser gab ihnen aber nur den halben Preis für ihr Getreide, darum konnte dieser Bäcker auch billiges Brot erzeugen. Auch zahlte diese Firma ihren Arbeitern nur wenig Geld.

    Nun geschah es, dass der Schneider von Kleinhausen zu sich sagte: Da kann ich mir doch etwas sparen wenn ich mein Brot nicht mehr beim Bäcker in meinem Ort kaufe, sondern das billige Brot aus Großhausen". So tat er es. Auch der Schuster von Kleinhausen ging nach Großhausen um dort sein Brot zu kaufen.

    Der Bäcker von Kleinhausen konnte nun nur mehr einen Teil seines Brotes verkaufen, und dadurch auch dem Bauern nicht mehr so viel Getreide abkaufen.

    Da waren der Bäcker und der Bauer nun unglücklich und es sagte ein jeder zu sich: Ich kann es mir nicht mehr leisten meine Schuhe und meine Kleider in teuren Kleinhausen zu kaufen. Ich muss nach Großhausen und dort meine Schuhe in der billigen Schuhfabrik und meine Kleider in der billigen Kleiderfabrik kaufen. Dies taten sie auch.

    Dies hatte natürlich zur Folge dass auch der Schuster und der Schneider weniger Arbeit und weniger Verdienst hatten. Und so ging es und irgendwann kauften alle Menschen aus Kleinhausen die benötigten Dinge im anscheinend billigeren Großhausen. Aber dadurch konnten Sie kein Getreide, kein Brot, keine Schuhe und keine Kleider mehr in Kleinhausen verkaufen und versuchten daher, ihre Waren um einen minimalen Preis nach Großhausen verkaufen, wodurch Sie nochmals weniger verdienten.

    Irgendwann als Kleinhausen völlig verarmt war kam der König von Kleinhausen und sagte: So kann es nicht mehr weitergehen, wir müssen uns vor den billigen Waren aus Großhausen schützen, da wir sonst keine Arbeit mehr in Kleinhausen haben. Und so führte er einen Zoll ein. Dieser Zoll machte die nach Kleinhausen gebrachten Waren wieder teurer.

    Da nun das Brot aus Großhausen durch den Zoll genauso teuer war wie in Kleinhausen, kauften der Bauer, der Schneider und der Schuster wieder ihr Brot beim hiesigen Bäcker. Dieser konnte nun wieder dem Bauern das Getreide abkaufen, dem Schuster seine Schuhe und dem Schneider seine Kleider. In kurzer Zeit war in Kleinhausen wieder alles im Lot und jeder hatte alles was er brauchte.

    Eines Tages geschah es: Es starb der alte König von Kleinhausen und es musste ein neuer gewählt werden. Ein Königskandidat wollte die Dinge so fortführen wie der alte König, der andere versprach ihnen bessere Straßen, schönere Häuser und mehr Lohn.

    Der Bauer sagte: Aber glaubt ihm doch nicht, er wird seine Versprechen nicht halten können. Doch die anderen meinten: Wie kannst du den so etwas behaupten, er würde das doch niemals sagen, wenn er das nicht auch halten würde.
    Und sie nannten den Bauern Verschwörungstheoretiker. Seine Versprechen waren so verlockend dass die meisten in Kleinhausen den versprechenden König wählten.

    Nach einiger Zeit kamen die großen Unternehmen aus Großhausen zum neuen König und sprachen: Aber lieber König, seid doch nicht so kleingläubig in Kleinhausen, seid doch modern und öffnet Eure Augen für die große weite Welt, die Leute wollen doch fremde Länder bereisen, und die guten und günstigen Dinge aus anderen Orten kaufen. Diesen Zoll den ihr da habt, der ist ja nicht mehr zeitgemäß, wir müssen doch global denken.

    Dem König gefiel diese Idee und so wurden die Zölle wieder abgeschafft. So kam es dass die große Bäckerfirma aus Großhausen, die große Schuh- und auch die große Kleiderfabrik ihre billigen Waren in Kleinhausen anboten.

    Der Bauer aber warnte abermals: Wenn ihr die Waren vom billigen Großhausen kauft, haben wir bald wieder keine Arbeit mehr, so wie damals. Aber die Kleinhausener hatten schon vergessen, was vor einiger Zeit passiert war und kauften bei den großen Unternehmen aus Großhausen.

    Und so begann es von neuem, dass jeder die billigen Dinge aus Großhausen kaufte. Da dadurch der Bauer, der Bäcker, der Schuster und der Schneider ihre Waren nicht mehr, oder nur mehr billig verkaufen konnten, hatten sie wenig Verdienst und konnten sich bald überhaupt nichts mehr kaufen.

    Da nun die großen Unternehmen von Großhausen nicht mehr viel in Kleinhausen verkaufen konnten, waren Sie gezwungen nach neuen Orten für Ihre Waren zu suchen. So wurde auch bald der Zoll von Nebenhausen abgeschafft. Es dauerte aber nicht lange, war mit Nebenhausen das gleiche geschehen wie mit Kleinhausen.

    So gingen die Unternehmen in andere Orte und es wurde gleichzeitig der Zoll in Oberhausen, Unterhausen, Seitenhausen und Drübenhausen abgeschafft. Und überall passierte das selbe.
    Viele Tage vergingen, oft ging die Sonne auf und unter, und viel Wasser floss den Bächen hinunter.

    Doch eines Tages kam der Zeitpunkt als die Leute erkannten, dass von all den Geschäftigkeiten nur der Besitzer der großen Bäckerfirma, der Besitzer der großen Kleider- und Schuhfabrik profitierten, und alle anderen davon nur Nachteile hatten.

    Und so begannen viele Menschen aus verschiedenen Orten sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden, und versuchten die Leute aus anderen Orten über die Dinge aufzuklären und zu Eigenverantwortung anzuregen, anstatt nur den eigenen Vorteil zu sehen, der nur von kurzer Dauer war.

    Anfangs wurden diese Leute belächelt und für verrückt erklärt, auch wurden sie von manchen bekämpft. Aber eines Tages waren es so viele und es konnte sich dieser Tatsache keiner mehr erwehren, und das von den Leuten verbreitete wurde plötzlich als logisch und immer schon gewusst verstanden.

    Es dauerte eine Weile, aber so entstand mit der Zeit eine neue wunderbare Gesellschaft, in der sich die Menschen selbst bestimmten und sich nicht von anderen lenken ließen.
    Und wenn sie nicht daraus gelernt haben, dann läuft dieses Spiel auch noch heute.


    Ich gestehe: Das ist nicht vom mir, leider habe ich diesen Text schon sehr lange und kann daher nicht sagen, von wem er stammt.

    Was eigenes gibt es vieleicht einmal...
    Leben soll einen Unterschied machen, sonst bleibt es Massenware
    [me]


  6. #26
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    hier haben ja schon einige wa gepostet...Ich bin auch einer von der sorte die immer mal wieder lustige oder traurige Gedichte schreibt. erst letztens musste ich für meinen freund seinen Onkel ein Gedicht verfassen der hatte seinen 50.ten Geburtstag. Meist mache ich sowas immer auf verlangen meiner Mitmenschen. Oder wenn ein wichtiger anlass ansteht dann hau ich immer mal etwas in den Raum oder ähnliches. Posten werde ich vllt später mal eins, ich werde mal schauen was ich noch schönes in meinem petot habe, kann euch aber nix versprechen da ich es immer raltiv streng mit mir nehme was es heist meine gedichte zu zeigen

  7. #27
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    Ich schrieb mal eine Kurzgeschichte,
    aber ich denke sie ist nicht so der Knaller xD
    Aber so kurz war sie ja auch nicht... (20-30 Seiten oder auch mehr)

  8. #28
    Routinier Avatar von HabbiNero
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    Zitat Zitat von Matze Beitrag anzeigen
    Ich schrieb mal eine Kurzgeschichte,
    aber ich denke sie ist nicht so der Knaller xD
    Aber so kurz war sie ja auch nicht... (20-30 Seiten oder auch mehr)
    Poste sie!

    Niemand will hier wissen, OB du eine hast... Jeder will sie lesen!
    Fresst mehr Chili

    Enddarmpoesie FTW!

  9. #29
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    Ich weiß ja garnicht mehr wo ich die geschichte liegen hab,
    wo sie grade verstaubt
    ich werd mal gucken...

  10. #30
    Stammgast Avatar von Rainer
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    Ich schreibe sehr gerne Kurzgeschichten und das auch schon seit geraumer Zeit. Viele der Storys sind veröffentlicht wurden, unter anderem in eigenen Erzählbänden. Wen es interessiert, der möge einen Blick auf meine Website werfen. Da gibt es auch entsprechende Leseproben.

    Gedichte haben mich nie sonderlich interessiert. Die sind mir wohl einfach zu abstrakt. Mir ist ein konkreter Plot mit Entwicklung einfach lieber, als eine flüchtige Momentaufnahme.

  11. #31
    Junior
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    Das Gedicht von Fess fisch ist richtig gefühlvoll, respekt

  12. #32
    Zapper
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    Hi Leute, würde mir jemand eine Story schreiben ?
    Ich würde die nötige Information per Privater Nachricht versenden...

  13. #33
    Stammgast Avatar von Rainer
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    Zitat Zitat von SoulCalibur Beitrag anzeigen
    Hi Leute, würde mir jemand eine Story schreiben ?
    Ich würde die nötige Information per Privater Nachricht versenden...
    Jetzt bin ich neugierig: Jemand soll für dich eine Story schreiben?
    Zu welchem Zweck? Ich meine, so, wie du das jetzt beschreibst, klingt das wie: "Könnt ihr meine Hausaufgaben machen?"

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