Derzeit berät der Bundestag über Patientenverfügungen.
Grob vereinfacht kann man zwischen zwei Positionen unterscheiden:
- Die Ärzte:
Der hippokrate Eid "zwingt" sie, um das Leben der Patienten zu kämpfen. Bis zur letzten Minute.
- Die Patienten:
Manche Patienten, die beispielsweise im Wachkoma liegen, möchte vielleicht gar nicht mehr leben, haben aber nicht die Möglichkeit dies zu äußern. Selbst eine schriftlich verfasste Erklärung, dass sie nicht durch Maschinen am Leben gehalten werden, ist, soweit ich weiß, nicht wirksam.
Wie denkt ihr darüber?
Sollen Ärzte einen Patienten "sterben lassen", wenn dieser vor einem Unfall schriftlich festgehalten hat, dass er nicht künstlich weiterleben möchte? Was ist aber, wenn diese Erklärung schon ziemlich alt ist? Oder was ist, wenn der Patient seine Meinung zu diesem Thema in den letzten Jahren geändert hat?


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