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Thema: Wie geht ihr mit dem Tod um?

  1. #21
    Vielschreiber Avatar von Christian
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    Salve
    hmm... habe ich auch schon miterlebt. Der Schock am Anfang hat das Denken zwar verhindert, aber im nachinein kam ich schon ins Grübeln. Man macht sich dann so seine Gedanken...

    Christian

  2. #22
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    Ich bin immer erst geschockt, und dann sage ich mir, dass ich es ja nicht ändern kann. Es hängt auch davon ab um wen es sich handelt, wenn es jemand war der mir sehr nahe steht, hab ich erst nur Chaos in mir.

  3. #23
    Vielschreiber Avatar von galfi
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    Ich habe bisher einmal erfahren wie schmerzhaft es sein kann jemanden zu verlieren - als mein Onkel vor neun Jahren viel zu früh gestorben ist.
    Als ich von dem Tod erfahren habe, wollte ich erstmal allein sein und mit niemandem mehr reden. Meine Trauer hab ich wenig nach außen gezeigt, aber er war damals auf jeden Fall einer der drei wichtigsten Menschen in meinem Leben.

    Vor dem eigenen Tod hab ich keine Angst, ich fordere ihn aber trotzdem nicht heraus

  4. #24
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    Also leider ist das in meiner Familie so gewöhnlich wie das Sonntagsessen, also bin ich schon damit gewohnt.
    Ich hab ja auch eine sehr große Familie, und vile leiden an Krebs, also früher oder später kommtest dazu

    wenn man aber nicht damit zurevhtkommt sollte man schon einen Arzt aufsuchen,

  5. #25
    Fortgeschrittener Avatar von Isa
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    Ich habe beruflich viel mit dem Tod zu tun. Das härtet ab.
    Der Tod ist ein Teil der Existenz auf diesem Planeten.
    Man muß nicht alles wissen.
    Man muß nur wissen wo es steht!

  6. #26
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    Zitat Zitat von Piratenbraut Beitrag anzeigen
    Ich habe beruflich viel mit dem Tod zu tun. Das härtet ab.
    Ich hab beruflich auch viel damit zu tun. Das mit dem abhärten ist bei mir (zum Glück ... !?) nur teilweise so. In der Akutphase "funktioniere" ich. Da denke ich rational und nicht emotional. Aber es kommt immer wieder, wenn ich zur Ruhe komme, vor, dass mich dann die emotionale Seite überkommt.

    Ich hatte heute eine recht junge Frau, Verkehrsunfall: Anmeldung, Hubschrauber landet, Erstversorgung, Diagnostik, OP, .................................................. .................................................. .................................................. ...........................Tod!


    War für mich bis dahin der Job!

    Dann hab ich mich in eine ruhige Ecke verkrümelt (war rein körperlich auch einfach fertig), und dann kamen die Gedanken: "23 Jahre", "Familie?", "so schnell", "ich weiß gar nichts von ihr" und vieles vieles mehr.
    Ich kann nach einiger Zeit dann auch wieder abschalten, aber einen Teil nehm ich doch mit. Und ich weiß, dass ich daran arbeiten muss, sonst macht es mich irgendwann kaputt.

    Es gibt im Job aber auch Fälle, wo ich sage: es ist gut, dass Er/Sie jetzt gehen kann! Ich bin dann teilweise fast erleichtert/beruhigt.

    Als aber mein Vater in einer solchen Situation war (dement, keine lange Lebensdauer mehr) hab ich als Sohn gesagt: "Macht ALLES, um meinem Vater zu helfen".

    Meinem Vater war aber nicht mehr zu helfen ...

    Privat und Beruf kann man nie miteinander vergleichen. Als es meinem Vater so schlecht ging haben Verwandte Ansprüche an mich gehabt, weil ich Arzt bin, die ich einfach nicht erfüllen konnte. Ich war SOHN!

    So, jetzt aber genug!

    Zur Frage ("Wie geht ihr mit dem Tod um?): kann ich so nicht beantworten, da müsste ich wohl ein Buch schreiben ...

  7. #27
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    Jeder verdrängt gerne den Tod..
    Ich bin überzeugt, dass nach dem Tod einfach Feierabend ist.
    Und man muss sich mal bewusst machen, dass wir irgendwann alle mal sterben, unweigerlich..
    Stellt es euch mal wirklich vor..
    Macht nachdenklich und zeigt einem wie sinnlos alles ist, was wir tun im Leben. Nichts hat Konsequenzen.

  8. #28
    Fortgeschrittener Avatar von Paracelsus
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    Zitat Zitat von bruchD Beitrag anzeigen
    Macht nachdenklich und zeigt einem wie sinnlos alles ist, was wir tun im Leben. Nichts hat Konsequenzen.
    Entschuldige, aber das kann nicht Dein ernst sein?
    Alles hat Konsequenzen - nicht Himmel oder Hölle - aber für Deine Nachkommen.

    Denke mal ausführlich über das nach:
    Die Welt ist die, die wir hinterlassen und unsere Kinder und Enkel werden uns an dem bemessen, was wir für oder gegen gemacht haben (nicht ob wir Erfolg hatten)

    Auf der Krebsstation meiner Tochter ist heute Morgen ein Mädchen verstorben, das einen Leukämie Rückfall hatte. Das Mädel war 15 Jahre alt.
    Die Therapie hat nicht mehr angeschlagen - allerdings ihre Lunge zerfressn. Das Mädel hat das gewusst, und die Ärzte gefragt: "Muß ich sterben?"
    Die waren so GUT, das sie dem Kind die Wahrheit sagten: "Es tut mir sehrl leif, aber wir können nichts mehr tun, ja, Du musst gehen"
    Das Mädel wünschte sich seine Familie als Besuch, und bat einen Pfarrer mit ihm gemeinsam um ein Gebet. Dann erbat sie sich ein Schlafmittel und sagte: "Auf Wiedersehen, ich liebe euch alle, und warte auf euch" Sie schlief mit einem lächeln ein.

    Das Kind hätte auch - an der Maschine - noch ein paar Tage lenben können. Sie wollte es so. Ich bin erschüttert und zutiefst berührt.
    Sinn?
    Egal!
    Was zählt ist der Mut und der Charakter. Gott - oder was auch immer - hilf mir so stark zu sein wie dieses Kind!
    Geändert von Paracelsus (10.04.2009 um 17:48 Uhr)
    Leben soll einen Unterschied machen, sonst bleibt es Massenware
    [me]


  9. #29
    Stammgast Avatar von FlaSHer
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    Ich habe keine Angst vor'm Tod!
    JEder muss mal sterben. Warum also Angst haben? eine Alternative habe ich ja sowieso nicht ...

  10. #30
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    Ich versuche nicht so wirklich an ihn zu denken, obwohl er manchmal allgegenwärtig ist. Ich selber war schon in der Situation, dass auch mich geschossen worden ist. Das war nicht lustig und man fängt schon an sich so seine Gedanken zu machen, was wäre wenn.... :-( zum Glück ist alles gut gegangen! Ich muss sagen ich verdränge sowas irgendwie ...wenn er kommt dann kommt er und dann bitte schnell als lang und qualvoll...

  11. #31
    Gast Noname
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    Daumen hoch

    Zitat Zitat von bruchD Beitrag anzeigen
    Jeder verdrängt gerne den Tod..
    Ich bin überzeugt, dass nach dem Tod einfach Feierabend ist.
    Und man muss sich mal bewusst machen, dass wir irgendwann alle mal sterben, unweigerlich..
    Stellt es euch mal wirklich vor..
    Macht nachdenklich und zeigt einem wie sinnlos alles ist, was wir tun im Leben. Nichts hat Konsequenzen.
    Da gebe ich dir vollkommen Recht.
    Die wenigstens Menschen begreifen die Sinnlosigkeit des menschlichen Daseins auf der Erde.


    Und was Paracelsus schreibt
    "Alles hat Konsequenzen - nicht Himmel oder Hölle - aber für Deine Nachkommen.

    Denke mal ausführlich über das nach:
    "Alles hat Konsequenzen - nicht Himmel oder Hölle - aber für Deine Nachkommen.

    Denke mal ausführlich über das nach:
    Die Welt ist die, die wir hinterlassen und unsere Kinder und Enkel werden uns an dem bemessen, was wir für oder gegen gemacht haben (nicht ob wir Erfolg hatten)"


    Ich habe keine Nachkommen und Menschen sind ganz allgemein das Schädlichste für und auf dieser Erde, da spielt es keine Rolle, ob einer an die Nachkommen (anderer) denkt oder nicht. Die Erde wird von den Menschen ausgebeutet, egal ob jetzt ein paar bewußte Öko's oder Greenpeacer auf die Straße gehen oder wir den Müll trennen... Und ich bewerte meine Eltern nicht danach, was sie geleistet haben, sondern wie sie mit mir umgegangen sind.

  12. #32
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    Sein Kind durch eine schwere Krankheit oder einen Unfall zu verlieren stelle ich mehr sehr schlimm vor. Ich hoffe sehr, dass ich das nie erleben muss.
    Vor knapp zwei Wochen erzählte mir meine Mutter am Telefon, dass eine Frau aus dem Nachbarort und ihr Lebensgefährte vor den Augen ihrer Kinder von ihrem Vermieter erschossen wurden. Als ich letzte Woche Donnerstag herausfand, dass es sich bei ihr um eine sehr liebe Kollegin handelt, war ich total geschockt und frage mich seitdem jeden Tag, warum sie so früh sterben musste. Ihre Söhne sind gerade mal 9 und 10 Jahre alt.

    Wie ich mit dem Tod umgehe? Ich trauere, wenn es sich um eine Person handelt, die mir (gefühlsmäßig) nah steht. Vor ca. 7 Jahren auf der Beerdigung meiner Großmutter wunderten meine Mutter und meine Schwester sich, dass ich keine Träne vergoss. Mir war nicht zum Weinen, doch letzte Woche, als ich vom Tod meiner Kollegin erfuhr, musste ich weinen.

  13. #33
    Grünschnabel
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    Ich weiß auch nicht genau wie ich mit dem Tod umgehen würde wenn es mich mal so richtig nahe geht! Ich hab tierische Angst vor dem Tag x der das ganze Leben verändern wird! Ich würde am liebsten das es alles so bleibt wie es ist, ich möchte keinen Menschen oder Tier vermissen müssen der mir sehr nahe steht, aber das geht ja leider nicht! Irgendwie weiß man das es zum Leben dazugehört, aber so wirklich möchte ich mich damit nicht auseinander setzten! Das macht mich jetzt schon traurig wenn ich darüber nachdenke!

  14. #34
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    Meine Kollegin ist nun schon mehr als vier Monate tot, und ich denke inzwischen nicht mehr jeden Tag an sie. Manchmal aber überfällt die Trauer mich - so wie jetzt beim Lesen meines letzten Beitrags.
    Ich frage mich, wie ihre Schwester, die im gleichen Ort wie ich wohnt, damit klar kommt und was aus ihren Kindern geworden ist. Und ich hoffe, dass ich etwas Derartiges nicht so bald wieder erleben muss.
    Dass du niemanden vermissen möchtest, der dir sehr nahe steht, kann ich gut verstehen, Spider11.

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