Was ist eure erste Reaktion? Was geht in eurem Kopf vor? Seid ihr ansprechbar? Einfach gesagt was macht ihr?
Was ist eure erste Reaktion? Was geht in eurem Kopf vor? Seid ihr ansprechbar? Einfach gesagt was macht ihr?
er gehört wie die geburt, einfach zum leben dazu, wenn man das einmal verinnerlicht hat, kann man ihn einfach aktzeptieren.
gut früher, als ich noch als krankenpfleger arbeitete, war diese einstellung für einige kollegen, vorallem jüngere eher unverständlich aber nach einigen erklärungen verstanden auch sie das.
in einem derartigen beruf geht man m.a. vor die hunde wenn man nicht damit umzugehen versteht.
mfg
Als meine Oma vor 2 oder 3 Jahren gestorben ist, konnte ich damit glaube am besten von der Familie umgehen. Als mein Opa und meine Ur-Oma gestorben sind, war ich zu klein um mich wirklich zu erinnern. Sonst ist noch niemand gestorben der mir wichtig war.
Ich hab früher oft über den Tod nachgedacht und hatte Angst davor. Das is mitlerweile ganz anders, der Tod gehört einfach zum Leben dazu und entkommen kannst du ihm eh nich. Ich hab es akzeptiert das im Laufe der Zeit Menschen sterben werden, die mir wichtig sind und das auch ich irgendwann dran bin.
to whom it may concern...
http://www.robert-schoenwald.de/index.html
Das war ein Kumpel von mir. Ein weiterer Freund ist damals bei dem Autounfall (ein Auto ist damals in eine Gruppe Jugendlicher reingebrettert) schwer verletzt worden und fiel ins Koma. Nach 2 Wochen ist er aber aufgewacht.
Als ich vom Tod Roberts hörte, gings mir ne Weile scheisse.
Wie ich mit dem Tod umgehe, kann ich im Grunde nicht sagen. Ich weiss nur, das ich Angst vor meinem Tod habe. Aber das wird wohl fast jedem so gehen.
Fresst mehr Chili
Enddarmpoesie FTW!
Salve
Ohnmacht, Unverständnis, Verstehen und Glauben. Alles kommt ein bisschen zusammen. So richtig kann ich das Dingerchen nicht erfassen, obwohl ich schon einige Menschen verloren habe. Vermutlich werde ich den Tod erst verstehen, wenn er sich mir vorstellt.
Christian
So lange der Tod schnell, schmerzlos und unerwartet kommt, habe ich nichts dagegen, so in etwa 60 +- 10 Jahren zu sterben.![]()
Das Leben ist eine Krankheit mit einer Sterberate von 100%
Am Mittwoch ist Trauerfeier, am Freitag Begräbnis. Das wird hart![]()
mein eigener tod, das bekuemmert mich wenig. da habe ich weder angst davor, noch den eindruck ich haette mein leben nicht gelebt. mit diesem aspekt des themas bin ich versoehnt, jeder muss mal sterben...
aber wenn jmd stirbt der mir nahe steht, dann haut mich das schon um... dies jahr war ein hartes fuer mich, 5 personen aus meiner engsten umgebung sind innerhalb von 4 monaten gestorben.
meine reaktion: ich fluechte mich in arbeit, sorge dafuer dass ich stress habe, dass ich naechte durcharbeite, nur um nicht zeit zu haben darueber nachzudenken und mich damit auseinanderzusetzen. denn besonders wenn so viel zusammen kommt, weiss ich nicht wie ich damit umgehen soll
ein ungebildeter mensch ist die karikatur seiner selbst (friedrich schlegel)
Während meiner 16 Monatigen Zivieldienstzeit habe ich keinen einzigen "guten Tod" miterlebt. Auch nicht in meiner Familie.
Der Tod ist die Erlösung von einer meist sehr sehr unangenehmen Zeit, die zum Tode führt.
Ich denke mal, das ich vor dem eigentlichen Tod keine so großen Befürchtungen habe. Aber meine Erfahrungen lassen mich doch ziemlich gruseln, wenn ich an die "Hinführung" denke.
Das Leben ist eine ansteckende Krankeit, die allermeist tödlich endet und durch Sex übertragbar ist.
Es grüßt Seltsam, der davon ausgeht, dass die Zukunft seltsam wird!
Geändert von Seltsam (14.06.2008 um 18:40 Uhr) Grund: verschrieben
Es grüßt Seltsam, der davon ausgeht, dass die Zukunft seltsam wird!
Ich ignoriere ihn.Wie geht ihr mit dem Tod um?
zum Glück weiss ich jetzt schon, wann ich sterbe... dann wenn ich in den Himmel fliege ^^
Naja der Tod kommt irgendwann, und keiner kann dir sagen wann, ausser man leidet an einer schweren Krankheit.
Angst vor dem Tod hab ich nicht, ich mach mir nur teilweise am Abend gedanken darüber wie es nach dem Tod ausschaut. Und dann fühl ich mich wie leer im Körper, keine Organe mehr, nur noch schwarz, da wird mir dann schon teilweise kurz unheimlich... vielleicht ist es auch nur die Vorstellung die ich habe, wie es wäre einmal im Weltraum zu sein![]()
ich verstehe nicht warum der tod vielen so unheimlich ist, ich finde das ist eine der natuerlichsten sachen am leben.
klar ist es schmerzhaft wenn jmd der einem lieb ist stirbt, aber ich denk dann immer, dass das vllt mir weh tut, dem den es betrifft aber bestimmt nicht mehr
ein ungebildeter mensch ist die karikatur seiner selbst (friedrich schlegel)
Von meinem Zimmer aus kann man direkt auf Bahngleise sehen. Letzte Woche hat sich quasi direkt vor meinem Zimmer (bzw wahrscheinlich nicht direkt, wegen Bremsweg, aber der Zug kam auf der Höhe von meinem Zimmer zum stehen) ein Mann vor den Zug geschmissen. Es war dunkel und ich hab dann nur die Feuerwehr gesehen (auch direkt vor meinem Zimmer), wie sie Richtung Bahnhof/Gleise gefahren ist.
Hab dann kurz zugeschaut und gesehen wie jemand mit einer Taschenlampe am Zug langgegangen ist und immer wieder drunter geleuchtet hat.
Am nächsten Tag hat mir eine Freundin erzählt, dass ihr Bruder (bei der Feuerwehr) erzählt hat, dass es den Mann in sämtliche Einzelteile zerfetzt hat.
Es ist schon ein ziemlich unangenehmes Gefühl, wenn sowas in der Nähe passiert.
Eine andere Freundin hat sich nur drüber aufgeregt, dass solche Leute nur den Zugverkehr aufhalten, und dass es unfair denjenigen gegenüber ist, die die Leiche aufsammeln müssen.. Naja...
Ob jemand, der den Tod als einzigen Ausweg sieht, darüber noch nachdenkt...?![]()
Das kommt mir bekannt vor, nur dass ich nich am Fenster meines Zimmers, sonder am Fenster der roten Autos mit den blauen Lichtern saß. Einsammeln mussten wir den Kerle dann auch. Das einzige was an dem Typ ganz war, war das Handy das als geklingelt hat und auf dem "Mama" oder "Mutter" oder so stand.
Schön is was anderes, aber das ganze war auch relativ schnell wieder vergessen.
to whom it may concern...
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