Umfrageergebnis anzeigen: Wie ist deine Meinung zum Thema "Mindestlohn"?

Teilnehmer
9. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ich bin für einen Mindestlohn.

    7 77,78%
  • Ich bin dagegen.

    1 11,11%
  • Keine Meinung.

    1 11,11%
+ Antworten
Ergebnis 1 bis 17 von 17

Thema: Darum NEIN zum Mindestlohn

  1. #1
    Vielschreiber Avatar von galfi
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    Standard Darum NEIN zum Mindestlohn

    http://www.focus.de/finanzen/news/mi...id_228254.html

    Der Mindestlohn vernichtet Arbeitsplätze in jeder Branche. Arbeitnehmer die sich für ein Unternehmen nicht mehr rechnen, werden einfach gegangen. Ganz einfache Rechnung.

    EDIT: wollte noch ne Umrage einfügen, geht aber anscheinend nur 1 Minute nachdem das Thema erstellt wurde, ziemlich seltsame Regelung :/

  2. #2
    Forenguru Avatar von stoerenfried
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    Zitat Zitat von galfi Beitrag anzeigen
    EDIT: wollte noch ne Umrage einfügen, geht aber anscheinend nur 1 Minute nachdem das Thema erstellt wurde, ziemlich seltsame Regelung :/
    Das ist mir auch schon negativ aufgefallen.
    to whom it may concern...

  3. #3
    Forenlegende Avatar von Tompa
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    Soll ich eine Umfrage hinzufügen?
    » Euklid: "Was keine Teile hat ist ein Punkt."
    » Erhardt: "Man macht gewöhnlich viele Worte, wenn man nichts zu sagen hat."
    » Lindgren: "Es gibt kein Alter, in dem alles so irrsinnig intensiv erlebt wird wie in der Kindheit. Wir Großen sollten uns daran erinnern, wie das war."


  4. #4
    Vielschreiber Avatar von galfi
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    jo bitte

    - für einen mindestlohn
    - dagegen
    - keine Meinung

  5. #5
    Vielschreiber Avatar von Christian
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    Zitat Zitat von Art.1 des deutschen Grundgesetzes
    Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
    Zur Würde des Menschen gehört, nicht für weniger Geld arbeiten zu müssen als man zum Leben braucht. Es gibt genügend Working poor!

    Bange machen gilt nicht, wir haben Mindestlöhne schon seit vielen Jahren / Jahrzehnten. Zum Teil werden Gesamtarbeitsverträge (Tarifverträge?) abgeschlossen, gelten diese für mehr als einen bestimmten %-Satz der betroffenen Berufsgruppe kann sie für Allgemeinverbindlich erklärt werden. Damit müssen sich auch Firmen aus dem Ausland daran halten, die Ihre Arbeiter kurzfristig in der CH arbeiten lassen.

    Ich wünsche Euch hier ganz klar ein pro Mindestlohn!

    Gruss
    Christian

  6. #6
    Vielschreiber Avatar von galfi
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    In den Ländern mit Mindestlohn ist meist der Kündigungsschutz wesentlich lockerer als in Deutschland. Die Mindestlöhne und die Unflexibilität auf dem Arbeitsmarkt werden nicht gerade dazu führen, dass Unternehmen nach weniger qualifizierten Arbeitskräften suchen.

    Was ist denn so schlimm daran, wenn Niedrigqualifizierte einen Zuschuss vom Staat erhalten? Mir ist lieber die Leute sind in Arbeit und bekommen durch die Solidargemeinschaft dann einen Ausgleich als wenn sie wegen Mindestlöhnen nur noch von ALG II leben müssen. Wir leben nunmal in einem Hochpreisland, wenn da ein einfacher Arbeiter nicht für sich und seine Familie alleine aufkommen kann, ist das zwar bedauerlich aber nicht zu verändern. Dafür haben wir doch eine Solidargemeinschaft.

    Es ist doch ein Fakt den niemand bestreiten kann: Mindestlöhne führen zu Arbeistplatzabbau (vor allem da wo sich ein Arbeitsplatz für Unternehmen nicht mehr rechnet, also gerade im Bereich der Niedrigqualifizierten). Dazu kommt noch die damit verbundene zunehmende Schwarzarbeit und mehr unbezahlte Überstunden.

    Ich hasse es, wenn der Staat zu arg in die Wirtschaft eingreifen will. Löhne sind Sachen der Gewerkschaften und Unternehmen und sollen nicht vom Staat geregelt werden. Der Mindestlohn ist zwar gut gemeint aber das falsche Mittel

  7. #7
    Vielschreiber Avatar von Christian
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    Salve

    Jetzt sag mir blos, die Schweiz sei billiger als Deutschland...

    Es ist doch ein Fakt den niemand bestreiten kann: Mindestlöhne führen zu Arbeistplatzabbau (vor allem da wo sich ein Arbeitsplatz für Unternehmen nicht mehr rechnet, also gerade im Bereich der Niedrigqualifizierten). Dazu kommt noch die damit verbundene zunehmende Schwarzarbeit und mehr unbezahlte Überstunden.
    Wir haben weniger Schwarzarbeit als in Deutschland.. unbezahlte Überstunden vermutlich mehr. Aber das aus dem einfachen Grund, weil wir eine andere Arbeitseinstellung haben.

    Mir ist lieber die Leute sind in Arbeit und bekommen durch die Solidargemeinschaft dann einen Ausgleich
    Ich hasse es, wenn der Staat zu arg in die Wirtschaft eingreifen will. Löhne sind Sachen der Gewerkschaften und Unternehmen und sollen nicht vom Staat geregelt werden.
    Hmmm... wo ist hier bitte der Unterschied? Solidargemeinschaft heisst doch, der Bund greift ein, oder nicht?


    Egal... schauen wir mal, was gemacht wird.

    Christian

  8. #8
    Stammgast
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    mich wundert nur immer mehr, wie "normale" menschen, also die zukünftigen oder jetzigen arbeitnehmerinnen, die position der wirtschaftsbosse einnehmen und somit ihre eigene situation/position verschlechtern...

    wenn unternehmen gewinne in extremer höhe machen, dann ist es doch nur recht und billig, dass die arbeitnehmerinnen auch daran beteiligt werden.

    ausserdem, was nicht gern gelesen wird aber unsere 35/40 std. woche kommt schon aus dem widerstand vor 100-150 jahren, sonst würden wir noch immer 16 stunden am tag arbeiten...

    und als denkhilfe, ratet mal, wem dieses PIN unternehmen gehört, na?
    axel springer, noch fragen?

    ;-)


    gruss

    c.
    Geändert von corresponder (06.12.2007 um 13:31 Uhr)
    And may the lord have mercy with the people in england
    for the terrible food, these people must eat.

  9. #9
    Vielschreiber Avatar von galfi
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    Zitat Zitat von corresponder Beitrag anzeigen
    mich wundert nur immer mehr, wir "normale" menschen, also die zukünftigen oder jetzigen arbeitnehmerinnen, die position der wirtschaftsbosse einnehmen und somit ihre eigene situation/position verschlechtern...
    Nur wenn es der Wirtschaft gut geht kann es auch den Menschen in einem Land gut gehen. Viele Leute haben meiner Meinung nach eine Sichtweise, die viel zu kurz gedacht ist. Eine wirtschaftsfreundliche Politik ist wichtig, ohne eine funktionierende Wirtschaft geht es allen im Land schlechter. Umverteilung und Neid führen dazu was wir in der DDR lange genug hatten.

    Zitat Zitat von corresponder Beitrag anzeigen
    wenn unternehmen gewinne in extremer höhe machen, dann ist es doch nur recht und billig, dass die arbeitnehmerinnen auch daran beteiligt werden.
    Das bestreitet ja keiner, nur sind die Branchen in denen der Mindestlohn eingeführt werden soll nicht die Gewinnträchtigsten. Gerade Briefzusteller haben doch jetzt schon zu kämpfen um ohne Mindestlohn zu überleben. Wenn Unternehmen Gewinne einfahren müssen meiner Meinung nach natürlich auch alle Mitarbeiter von der Putzfrau bis zum Vorstandsvorsitzenden daran beteiligt werden. In einigen Branchen wird das ja auch gemacht (siehe z.B. Mercedes oder BMW)

    Zitat Zitat von corresponder Beitrag anzeigen
    ausserdem, was nicht gern gelesen wird aber unsere 35/40 std. woche kommt schon aus dem widerstand vor 100-150 jahren, sonst würden wir noch immer 16 stunden am tag arbeiten...
    Ich nehme an das wird auch wieder in die andere Richung laufen, international ist man mit einer 35 Stunden Woche nicht konkurrenzfähig. Für mehr Lohn würde eine Vielzahl von Arbeitnehmern sicher auch länger arbeiten.

    Zitat Zitat von corresponder Beitrag anzeigen
    und als denkhilfe, ratet mal, wem dieses PIN unternehmen gehört, na?
    axel springer, noch fragen?
    Es geht ja nicht nur PIN so, auch TNT wird wegen dem Mindestlohn das mit dem Briefzustellen wohl sein lassen. Ist auch eine Methode um die Monopolstellung der Post zu bewahren.

    Wir haben weniger Schwarzarbeit als in Deutschland..
    Was aber sicher nicht daran liegt dass ihr einen Mindestlohn habt (der übrigens auch nicht gesetzlich ist). In der Schweiz herrschen ganz andere Rahmenbedingungen, daher ist das Thema Schwarzarbeit schon nicht zu vergleichen.

    unbezahlte Überstunden vermutlich mehr. Aber das aus dem einfachen Grund, weil wir eine andere Arbeitseinstellung haben.
    inwiefern unterscheidet sich denn die Arbeitseinstellung der Schweizer von den Deutschen?

    Hmmm... wo ist hier bitte der Unterschied? Solidargemeinschaft heisst doch, der Bund greift ein, oder nicht?
    Solidargemeinschaft heißt für mich Solidarität mit den Schwächeren. Jeder der Steuern zahlt, leistet einen Beitrag zur Solidargemeinschaft, der dann den Schwächeren zu gute kommt.

  10. #10
    Stammgast
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    hi,

    da ich sehr lange in diesem gewerbe tätig war, muss ich dir leider sagen,
    dass unternehmen wie TNT, german parcel, pin, etc. leider genau darauf aufbauen, dass die löhne der "zusteller" sehr gering sind.
    das halte ich für falsch. ich hab darum diesen beruf aufgehört,
    da mensch davon nicht leben kann, trotz 16 stunden tag.

    meiner meinung nach muss da schon ein umdenken stattfinden
    und da den unternehmen scheiss egal ist, ob die fahrer hier gemeldet, versichert oder z.b. einen führerschein haben, muss der staat ran.
    ich hab wirklich sachen erlebt, da haben ausländische mitbürger ohne führerschein und aufenthaltsgenehmigung für 3 dm die stunde gearbeitet, ohne das geld je zu bekommen, wie sollen sie es auch einklagen, ohne rechte.


    gruss

    c.
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  11. #11
    Forenguru Avatar von stoerenfried
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    Zitat Zitat von corresponder Beitrag anzeigen
    ich hab wirklich sachen erlebt, da haben ausländische mitbürger ohne führerschein und aufenthaltsgenehmigung für 3 dm die stunde gearbeitet, ohne das geld je zu bekommen, wie sollen sie es auch einklagen, ohne rechte.
    Die haben ja auch kein Recht zu arbeiten, also müssen die mit sowas rechnen, die sind in meinen Augen selber schuld. Wer schwarz Arbeitet annimmt brauch ja auch nich davon ausgehen das ihm da irgendwo Recht gegeben wird, natürlich sind die Menschen die Schwarzarbeit anbieten genau so schuld.
    to whom it may concern...

  12. #12
    Vielschreiber Avatar von galfi
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    Natürlich ist es Mist, dass diese Unternehmen Ihre Mitarbeiter nicht gescheit bezahlen (können). Aber um auf dem Markt überhaupt bestehen zu können, müssen TNT, PIN, etc. zwingend günstiger sein als die Post, denn Mehrleistungen bieten sie kaum.
    Aber den Fahren/ Briefzustellern ist doch nicht geholfen, indem man ihre Arbeitsplätze durch den Mindestlohn wegrationalisiert. Ich denke viele werden es auch machen wie du, damit aufhören und in eine andere Branche wechseln. Andere finden sich vielleicht mit der Situation ab und werden dann durch die Gemeinschaft unterstützt. Allemal besser als x0.000 arbeitslose Briefzusteller auf einen Schlag.

    Das was du mit den ausländischen Fahren beschreibst darf natürlich nicht sein, hier muss der Staat natürlich eingreifen. Schwarzarbeit muss härter bestraft werden, vor allem wer Schwarzarbeiter einstellt gehört richtig bestraft.
    Geändert von galfi (06.12.2007 um 14:09 Uhr)

  13. #13
    Fortgeschrittener Avatar von Isa
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    Die jenigen, die sich gegen einen Mindestlohn aussprechen, unterstützen die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.

    Das die führenden Politiker sich gegen einen Mindestlohn aussprechen, liegt doch auf der Hand. Entweder sie sitzen in den Aufsichtsräten der Firmen, ihnen gehört die Firma, oder sie werden von den Firmen mit gut bezahlten "Beraterposten" versorgt, wenn sie dagegen stimmen.

    Wenn es einen Mindestlohn in Deutschland geben würde, würden sehr viel weniger ausländische Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten. Sie arbeiten nur hier, weil sie weniger bekommen als Deutsche. Aber das Wenige, das sie bekommen, ist ein Vermögenin den Ländern, aus den sie kommen.

    Ich bin keine Rassistin und ich habe auch nichts gegen Ausländer, aber wenn ein gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland bestehen würde, hätten die Unternehmen keinen Grund mehr, Arbeitskräfte aus dem Ausland einzustellen.
    Und was die Sorge anbelangt, ein Mindestlohn würde Arbeitsplätze killen, so kann ich dazu nur sagen, was zwei Billigarbeiter an einem Tag schaffen, kann nicht ein teurer Areiter machen. Da müssen es dann auch zwei sein. Dann müssen eben die Gehälter und Dividenden des Vorstandes um 10% gekürzt werden und schon ist der zweite Mindestlohnjob bezahlt.
    Man muß nicht alles wissen.
    Man muß nur wissen wo es steht!

  14. #14
    Vielschreiber Avatar von galfi
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    Zitat Zitat von Piratenbraut Beitrag anzeigen
    Die jenigen, die sich gegen einen Mindestlohn aussprechen, unterstützen die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.
    sehe ich anders. Den Gegnern des Mindestlohnes ist wichtig, dass möglichst viele leute in Deutschland in Arbeitsverhältnissen stehen.

    Zitat Zitat von Piratenbraut Beitrag anzeigen
    Das die führenden Politiker sich gegen einen Mindestlohn aussprechen, liegt doch auf der Hand. Entweder sie sitzen in den Aufsichtsräten der Firmen, ihnen gehört die Firma, oder sie werden von den Firmen mit gut bezahlten "Beraterposten" versorgt, wenn sie dagegen stimmen.
    Es gibt auch Arbeitnehmer aus dem Kreis derer, die durch den Mindestlohn betroffen wären, die sich strikt gegen den Mindestlohn wehren - aus Angst um den eigenen Arbeitsplatz. Außerdem sind nicht alle Politiker korrupt, nur weil sie gegen den Mindestlohn sind. Ich könnte auch behaupten die SPD ist nur pro Mindestlohn, weil sie mal wieder mehr Wähler gewinnen möchte oder dem Druck der Gewerkschaften nicht mehr standhält.

    Zitat Zitat von Piratenbraut Beitrag anzeigen
    Wenn es einen Mindestlohn in Deutschland geben würde, würden sehr viel weniger ausländische Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten. Sie arbeiten nur hier, weil sie weniger bekommen als Deutsche. Aber das Wenige, das sie bekommen, ist ein Vermögenin den Ländern, aus den sie kommen.
    Dann wird in Zukunft halt noch mehr auf die Schwarzarbeit gesetzt. Außerdem brauchen wir in einigen Branchen Ausländer, da sich Deutsche z.B. für das Spargelstechen zu fein sind.

    Zitat Zitat von Piratenbraut Beitrag anzeigen
    aber wenn ein gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland bestehen würde, hätten die Unternehmen keinen Grund mehr, Arbeitskräfte aus dem Ausland einzustellen.
    Eingestellt wird der, der besser/schneller arbeitet oder für weniger Geld bereit ist schwarz zu arbeiten. Bei körperlich anstrengender Arbeit sind das meist die Ausländer die schneller arbeiten.

    Zitat Zitat von Piratenbraut Beitrag anzeigen
    Und was die Sorge anbelangt, ein Mindestlohn würde Arbeitsplätze killen, so kann ich dazu nur sagen, was zwei Billigarbeiter an einem Tag schaffen, kann nicht ein teurer Areiter machen
    Das sicher nicht. Aber wenn mein Unternehmen durch eine massive Erhöhung der Löhne keinen Gewinn mehr erwirtschaftet, kann ich dicht machen und alle Mitarbeiter sind wieder auf dem Arbeistmarkt. Größere Unternehmen trennen sich einfach vom unrentablen Unternehmenszweig.

  15. #15
    Forenguru Avatar von stoerenfried
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    Zitat Zitat von galfi Beitrag anzeigen
    Dann wird in Zukunft halt noch mehr auf die Schwarzarbeit gesetzt. Außerdem brauchen wir in einigen Branchen Ausländer, da sich Deutsche z.B. für das Spargelstechen zu fein sind.
    Klischee! Das absoluter Unsinn, sie sehen es nur nich ein das sich den ganzen Tag für 2 Euro die Stunde den Rücken krum arbeiten - würde ich auch nicht machen. Wären die Löhne höher würden das auch mehr Deutsche machen, davon bin ich überzeugt.
    to whom it may concern...

  16. #16
    Vielschreiber Avatar von galfi
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    Zitat Zitat von stoerenfried Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von galfi Beitrag anzeigen
    Dann wird in Zukunft halt noch mehr auf die Schwarzarbeit gesetzt. Außerdem brauchen wir in einigen Branchen Ausländer, da sich Deutsche z.B. für das Spargelstechen zu fein sind.
    Klischee! Das absoluter Unsinn, sie sehen es nur nich ein das sich den ganzen Tag für 2 Euro die Stunde den Rücken krum arbeiten - würde ich auch nicht machen. Wären die Löhne höher würden das auch mehr Deutsche machen, davon bin ich überzeugt.
    Wurde doch schon oft mit Deutschen Arbeitskräften versucht (u.a. Hartz IV-Empfänger), die haben alle kläglich versagt. 2 Euro die Stunde sind außerdem untertrieben, Spargelbauern zahlen mehr. Ich würde wetten, dass sich selbst für 6-7€ die Stunde nicht genug Deutsche zum Spargelernten finden würden, die auch dauerhaft durchhalten.

  17. #17
    Vielschreiber Avatar von Christian
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    inwiefern unterscheidet sich denn die Arbeitseinstellung der Schweizer von den Deutschen?
    Etwas schwierig zu erklären... Auf jeden Fall wird bei uns nicht nach Stechuhr gearbeitet, die Einstellung zur Arbeit ist generell etwas anders. Es ist nicht die Arbeit die wir machen, wir gehen einem Beruf nach, identifizieren uns etwas mehr mit der Firma. Zumindest sagen das diverse Studien. Ausserden sind wir rentabler, auch auch (oder gerade weil?) wenn unsere Arbeitnehmer eigentlich mehr kosten als die Arbeitnehmer in D.

    Gruss
    Christian

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